Die BERLIN-CHEMIE AG – Ein innovatives Pharmaunternehmen mit langer Diabetes-Tradition

Innovation, generationsübergreifender Erfahrungsschatz und Tradition – die BERLIN-CHEMIE AG gehört heute zu einem der führenden international forschenden Pharmaunternehmen mit Hauptsitz in Berlin. Dabei nimmt die versorgungsorientierte Diabetestherapie einen besonderen Stellenwert ein.

Über 5.000 Mitarbeiter*innen aus über 70 Nationen machen die BERLIN-CHEMIE AG zu einem weltoffenen und führenden pharmazeutischen Hersteller, der sich auf die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Arzneimitteln spezialisiert hat. Die BERLIN-CHEMIE AG liefert Medikamente in mehr als 30 Staaten und unterhält Niederlassungen in mehr als 26 Ländern in Europa und Asien. Das Produktportfolio umfasst neben dem Indikationsgebiet Diabetes auch Herz-Kreislauf, Gicht, Atemwegserkrankungen und Hypercholesterinämie. Ein dynamisches Wachstum im Pharmamarkt, lokale Marketingexpertise, ein hervorragendes Distributionsnetz, moderne Produktionsstandorte sowie die Entwicklung von Arzneimittelinnovationen zeichnen die BERLIN-CHEMIE AG aus. Besonderen Anteil daran haben die Präparate aus den Bereichen Diabetes und Kardiologie.

Die Geschichte der BERLIN-CHEMIE AG: Lange Tradition der Insulin-Produktion

Die Anfänge der BERLIN-CHEMIE AG reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück. Ein Meilenstein der Geschichte des Unternehmens, damals unter dem Namen Chemische Fabrik C.A.F. Kahlbaum, ist der Beginn der Insulinproduktion am Hauptstandort Berlin-Adlershof in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Nachdem den Wissenschaftlern Frederick G. Banting und Charles H. Best im Jahre 1921 erstmals die Isolierung von Insulin aus der tierischen Bauchspeicheldrüse geglückt war, beteiligte man sich in Adlershof ab 1924 mit großem Erfolg an der Herstellung von Insulin. Auch an der Einführung oraler Antidiabetika wurde gearbeitet.

Die Insulinproduktion blieb auch nach dem zweiten Weltkrieg eines der wichtigsten Standbeine des Unternehmens. In der ehemaligen DDR war der VEB BERLIN-CHEMIE alleiniger Hersteller von Insulin und deckte seit den 70er Jahren den Hauptbedarf von Insulin in der DDR. Später wurde Insulin auch exportiert.1 1984 wurde schließlich die Vollsynthese von Humaninsulin im Labormaßstab entwickelt und der VEB BERLIN-CHEMIE avancierte zum größten Insulin-Hersteller in Osteuropa und der GUS-Region. Seit Ende der 80er Jahre wurden in Adlershof weitere orale Antidiabetika produziert.

In seiner jetzigen Form wurde die BERLIN-CHEMIE AG 1990 gegründet. Seit 1992 gehört die BERLIN-CHEMIE AG zur weltweit agierenden italienischen MENARINI-Gruppe, ein führendes globales Pharma- und Diagnostikunternehmen in Familienbesitz, mit einer Präsenz in über 100 Ländern. Die globale Reichweite des Konzerns erstreckt sich über Europa, Mittelamerika, Afrika, den Nahen Osten und Asien.

Mehr Informationen zur MENARINI-Gruppe finden Sie hier:
www.menarini.com

Die BERLIN-CHEMIE AG heute: Versorgungsorientierte Diabetesbehandlung im Fokus

Die BERLIN-CHEMIE AG verfolgt den Anspruch, dass Diabetes und ein gutes Leben zusammenpassen sollen. So entwickelt das Unternehmen über seine Präparate hinaus Angebote, die Behandler*innen und Patienten*innen bei der Therapie unterstützen und ihnen helfen, die Therapie zu optimieren. Dazu gehören innovative Schulungsprogramme wie zum Beispiel INPUT, SGS, HyPOS, DELFIN oder PRIMAS, die die BERLIN-CHEMIE AG zusammen mit Partnern aus Wissenschaft und Forschung entwickelt hat. Ein umfangreiches Angebot hochwertiger Fortbildungen für Diabetologen*innen, Allgemeinmediziner*innen oder Diabetesberater*innen, Förderprojekte im Bereich der Versorgung und Grundlagenforschung sowie digitale Angebote wie das Patientenbegleitprogramm TheraKey® sind Bestandteile im Portfolio der BERLIN-CHEMIE AG. Sie tragen gemeinsam mit den Präparaten dazu bei, dass eine individuelle, versorgungsorientierte Diabetestherapie heute und in Zukunft gelingen kann.


Referenz
1 Bruns, W et al. Die Entwicklung der Diabetologie im Osten Deutschlands: von 1945 bis zur Wiedervereinigung. Deutsche Diabetes-Gesellschaft 2004.