EinLeben – die Fortbildung zur kultursensiblen Diabetesberatung

Sprachbarrieren und kulturelle Unterschiede machen die Schulung von Menschen mit Diabetes zur Herausforderung? Das für Diabetesberater*innen entwickelte Fortbildungskonzept „EinLeben – Diabetes kultursensibel behandeln“ gibt hilfreiche Ratschläge, wie man kulturelle Hürden in der Diabetestherapie überwinden kann.

Wie kann die medikamentöse Therapie kultursensibel ausgestaltet werden? Wie können sprachliche Barrieren überwunden werden und kann eine Schulung auch ohne Worte funktionieren? Welche Therapieanpassung ist im Ramadan nötig und welche Besonderheit gilt es dabei zu beachten? Fragen über Fragen die Diabetesberater*innen oft vor große Hürden stellen. Die Fortbildung unter dem Motto „EinLeben – Diabetes kultursensibel behandeln“ will Diabetesteams bei ihrer täglichen Arbeit mit Patienten*innen aus fremden Kulturkreisen praxisnah unterstützen.

Kulturelle Unterschiede in der Diabetestherapie

Menschen mit Migrationshintergrund bringen oft völlig unterschiedliche Vorstellungen und Wünsche, gerade im Hinblick auf die Behandlung ihrer Diabeteserkrankung, mit. Hinzukommen Sprachbarrieren, Informationslücken sowie generelle kulturelle Unterschiede im Krankheitsverständnis. All diese Faktoren verlangen Diabetesteams im Praxisalltag viel ab. EinLeben liefert praxisnahe Lösungsansätze, um kulturbedingte Therapiehürden abzubauen.

EinLeben setzt auf individuelle Kommunikations- und Behandlungsstrategien

Das von Experten*innen und der BERLIN-CHEMIE AG entwickelte Fortbildungskonzept vermittelt in informativen Vorträgen neue Sichtweisen. In interaktiven Workshops entwickeln Teilnehmer*innen in Kleingruppen gemeinsam mit Experten*innen individuelle Kommunikations- und Behandlungsstrategien. Ziel ist es, den Diabetesteams neue Erkenntnisse zum fachlichen und kommunikativen Umgang mit Patienten*innen aus anderen Kulturkreisen zu vermitteln und dabei auch individuelle Problemstellungen aufzugreifen.

Die Fortbildung richtet sich an Diabetesberater*innen.