Der Digitalisierungs- und Technologiereport Diabetes (D.U.T)

Einen Blick in die Zukunft der digitalen Diabetesversorgung wirft das Zukunftsboard Digitalisierung (zd) jährlich mit dem Digitalisierungs- und Technologiereport Diabetes (D.U.T). Was gibt es bereits, was wird möglich sein und wie weit sind neue Technologien im Alltag der Diabetesteams und Patienten*innen bereits angekommen? Der D.U.T versteht sich als Nachschlagewerk und will mit seiner Kombination aus Umfrageergebnissen und Fachbeiträgen helfen, praxistaugliche Lösungen zu finden, die künftig zu einer modernen und patientenorientierten Diabetologie gehören können.

Aktuelle Ausgabe 2021

Bild DUT Report 2021

Lesen Sie den gesamten D.U.T

Welche aktuellen Entwicklungen gibt es und wie ist das Stimmungsbild in der Diabetologie? Der neue D.U.T 2021 steht Ihnen hier kostenfrei zum Download zur Verfügung.

Download D.U.T 2021

Weitere Detailansichten und Grafiken zum Download stehen Ihnen hier zur Verfügung:
www.dut-report.de

Neues zum Megatrend Digitalisierung

Ergebnisse der Umfrage 2021
 

Sehen Sie hier die Zusammenfassung der Umfrageergebnisse des D.U.T 2021 – als Video von der virtuellen Präsentation im Rahmen des virtuellen DiaTec-Kongresses: Prof. Dr. Bernhard Kulzer, Dr. Dominic Ehrmann und Prof. Dr. Norbert Hermanns vom Forschungsinstitut der Diabetes-Akademie Bad Mergentheim (FIDAM), stellen Ihnen die Highlights der Umfragen unter Ärzten*innen und Diabetesberatern*innen/-assistenten*innen vor und zeigen die Unterschiede der Befragungsergebnisse auf.

Die Digitalisierung hat immer mehr in den Alltag der Behandelnden Einzug gehalten – das spiegelt sich in den Ergebnissen der Umfrage unter 337 Diabetologen*innen wider: Der Vergleich der bisher drei Befragungen zeigt, dass sich die positive Einstellung zur Digitalisierung im letzten Jahr noch verstärkt hat (2019: 63,7 % positiv/sehr positiv, 2020: 75,8 % positiv/sehr positiv, 2021: 81,9 % positiv/sehr positiv) und mittlerweile bei den meisten Befragten eine sehr positive Grundstimmung vorherrscht. Prof. Dr. Bernhard Kulzer gibt Ihnen eine kurze Zusammenfassung des Stimmungsbilds unter Ärzten*innen.

Erstmals wurden 574 Diabetesberater*innen und -assistenten*innen zu ihren Einstellungen befragt: 4 von 5 haben grundsätzlich eine positive Einstellung zur Digitalisierung in der Diabetologie, auch wenden die meisten (54,4 %) neue Technologien täglich an. Der Herausforderung, aufgrund der Corona-Kontaktbeschränkungen Patienten*innen virtuell zu schulen, ist der Großteil eigenen Angaben nach (72,5 %) gewachsen. Dr. Dominic Ehrmann stellt Ihnen die wichtigsten Befragungsergebnisse vor.

Beide Berufsgruppen haben eine sehr positive Einstellung zur Digitalisierung, je nach Thema liegen die Berater*innen und Assistenten*innen jedoch noch weiter vorne. Beispiel Videoschulung: Für Ärzte*innen ist ihre Bedeutung im Vergleich zur Vorjahresbefragung erneut gestiegen: (2020: 17,4 %; 2021: 30,6 %). Unter den Beratern*innen und Assistenten*innen hat die Videosprechstunde bzw. -beratung eine größere Bedeutung (39,7 %) und dies Gruppe schätzt ihre Bedeutung auch künftig höher ein (in 5 Jahren: Berater*innen/Assistenten*innen 63,9 %; Ärzte*innen 54,6 %). Prof. Dr. Norbert Hermanns zeigt die größten Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den befragten Gruppen auf.

Die Fachbeiträge aus dem D.U.T 2021

Aktuelle Themen, Entwicklungen der Digitalisierung und neue Technologien in der Diabetologie
 

Die Autoren berichten im D.U.T über die wichtigsten Neuigkeiten und Trends der verschiedenen Aspekte der Digitalisierung und Technologisierung in der Diabetologie: zur Information über neue Entwicklungen und durchaus auch zur kritischen Reflexion der verschiedenen Themenbereiche.

Junge Ärztin sitzt in ihrer Praxis vorm Laptop
Die Arztpraxis der Zukunft

Digitalisierung beeinflusst bereits heute unseren Alltag – wir müssen aber erst noch lernen, damit umzugehen. Was bedeutet diese Technologie für den Beruf des*der Arztes*Ärztin und die Beziehung zum Patienten*in? Ein Ausblick auf die Arztpraxis und die Medizin der Zukunft.
Dr. Tobias D. Gantner, Köln

Video ansehen
Junge Frau betrachtet ihr Smartphone
Diabetologische Praxis der Zukunft aus Patientensicht

Menschen mit Diabetes können ihren Diabetes immer selbstständiger managen. In Zeiten der Digitalisierung und Technologisierung sollten Praxisteams mehr bieten, als nur Technologie zur Verfügung zu stellen: Schulung und Aufklärung sind unerlässlich.
Lisa Schütte, Kassel; Dr. Jens Kröger, Hamburg; Dr. Katrin Kraatz, Mainz

Video ansehen
Junge Ärztin betrachtet eine interaktive Patientenakte an einem großen Display
Diabetologische Praxis der Zukunft

Digitaler Terminplaner, per Klick zu den Behandlungsdaten des Krankenhauses, eine funktionierende Nationale Gesundheitsakte, ein E-Arztbrief, der sich weitgehend selbst schreibt … So wünscht es sich die Politik, die Realität sieht jedoch immer noch anders aus.
Dr. Andreas Lueg, Hameln; Dr. Nikolaus Scheper, Marl

Video ansehen
Junge Ärztin in einer Innovations-Cloud
Innovationen in der Digitalisierung / Diabetestechnologie

Die Digitalisierung in der Diabetologie ist mehr als Telemedizin. Genauso relevant sind digitale Hilfsmittel wie Blutzuckermessgeräte, CGM-Systeme, Insulinpens und -pumpen. Doch es gibt Optimierungspotenzial. Ein Überblick über Vorhandenes und zu Erwartendes.
Dr. Katarina Braune, Berlin; Prof. Dr. Lutz Heinemann, Neuss

Video ansehen
Das Gesicht einer jungen Frau wird von einer KI gescannt
Künstliche Intelligenz (KI), Big Data

Ob Prävention, Diagnostik oder personalisierte Therapie: bei Diabetes kommen immer häufiger KI-Anwendungen zum Einsatz – mit Erfolg. Doch es gilt auch, die Limitationen sowie ethische, haftungs- und datenschutzrechtliche Fragen dieser Ansätze zu sehen.
Prof. Dr. Bernhard Kulzer, Bad Mergentheim

Video ansehen
Junge Frau in einem Video-Call mit einem Arzt
Telemedizin in Zeiten der Corona-Pandemie

Es mag viele Gründe für und gegen virtuelle und digitale Behandlungsangebote geben. Fakt ist: Die Krise hat gezeigt, wie wichtig eine telemedizinische Infrastruktur zur Patientenversorgung ist. Ob dies mittel- oder langfristig Konsequenzen hat, bleibt abzuwarten.
Dr. Simone von Sengbusch, Lübeck; Dr. Hansjörg Mühlen, Duisburg

Video ansehen
Frau prüft mit einer App die Nährwerte eines Salats
Apps in der Diabetologie: Update 2021

Apps sind aus dem Alltag der meisten Menschen nicht mehr wegzudenken. Nun können Apps auch als Digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) anerkannt und somit auf Rezept verordnet werden. Wird sich damit die Versorgung von Menschen mit Diabetes verändern?
Dr. Winfried Keuthage, Münster; Dr. Hansjörg Mühlen, Duisburg

Video ansehen
Ältere Frau macht eine Pause vom Workout und informiert sich am Laptop
Digitale Prävention des Typ-2-Diabetes

Trotz aller bisherigen Präventionsbemühungen erkranken in Deutschland jährlich etwa 600.000 Menschen neu an Typ-2-Diabetes. Digitale Strategien wie bspw. KI-gestützte Risikorechner könnten helfen, das Risiko für eine Erkrankung rechtzeitig zu identifizieren.
Prof. Dr. Bernhard Kulzer, Bad Mergentheim; Dr. Jens Kröger, Hamburg

Video ansehen
Junge Frau sitzt vor dem Laptop
Zukunft der Diabetesberatung und -schulung

Virtuelle Patientenschulungen, Fort- und Weiterbildungen ... Im Jahr 2020 nahm die Digitalisierung volle Fahrt auf. Doch welche Besonderheiten gelten bei der Anwendung digitaler Angebote und vor welchen Herausforderungen stehen die Diabetesfachkräfte?
Kathrin Boehm, Bad Mergentheim; Angelika Deml, Regensburg

Video ansehen
Vater hält seine junge Tochter im Arm
Digitalisierung: Chancen für Kinder und Familien

Technische und digitale Neuerungen haben großes Potenzial, Kinder und Jugendliche mit Diabetes und deren Familien bei der Diabetestherapie zu unterstützen. Gerade zu Pandemie-Zeiten können bspw. Onlinesprechstunden sowie -schulungen Familien entlasten.
Dr. Ralph Ziegler, Münster; Prof. Andreas Neu, Tübingen

Video ansehen
Jemand tippt an einem großen Display auf einen Dateiordner
Start der elektronischen Patientenakte

Im Januar 2021 startete die elektronische Patientenakte (ePA) – wenn auch zunächst in einer abgespeckten Version. Ab 2022 sollen darin mit einer elektronischen Diabetesakte (eDA) auch wesentliche diabetesrelevante Daten und Dokumente integriert werden.
Prof. Dr. Bernhard Kulzer, Bad Mergentheim; Nico Richter, Hamburg; Sabine Hochstadt, Berlin

Video ansehen

Vergangene Ausgaben

Das Board