Praktische Hilfestellung für die digitale Praxis — ‚DigiCheck‘

Berlin, 16.06.2021

Digitalisierung ist aus dem Praxisalltag nicht mehr weg zu denken. Obwohl das Gesundheitswesen in dieser Sache nicht gerade den Spitzenplatz eingenommen hat, ließ die Gesetzgebung der letzten zwei Jahre doch eine gewisse Dynamik erkennen. Die niedergelassenen Ärzte*innen stellt dies mitunter vor Herausforderungen — zu zeitintensiv und zu unübersichtlich. Hilfestellung können Praxisinhaber*innen mit dem ‚DigiCheck‘, einem strukturierten webbasierten Fragebogen des Gesundheitsmanagements der BERLIN-CHEMIE AG, bekommen.

Die Corona-Pandemie hat für die Digitalisierung wie ein Katalysator gewirkt: Beispiel Videosprechstunde — eine Analyse der TK zeigt, dass deren Versicherte von Januar bis März 2020 an rund 2.800 Videosprechstunden teilgenommen haben. Von April bis Juni desselben Jahres waren es bereits über 19.700.1 Die Nachfrage seitens der Patienten*innen, zumindest nach Telemedizin, ist da, was lässt Ärzte*innen also zurückhaltend bezüglich der Implementierung von digitalen Prozessen agieren?

Neben den Kosten und der Zeitknappheit werden vor allem die Unübersichtlichkeit von Angeboten und Anbietern, sowie Unsicherheiten in der Materie als Gründe genannt.2 Der ‚DigiCheck‘ des Gesundheitsmanagements der BERLIN-CHEMIE AG kann da Abhilfe schaffen: Strukturierte Analysen des Status quo der zentralen Bereiche der Digitalisierung zeigen auf, wo noch Luft nach oben ist.

Den ersten Schritt gehen

Keine Maßnahme ohne Überblick! Um im Digitalisierungsprozess in der Praxis finanzielle und zeitliche Fehlinvestitionen zu vermeiden, ist die Klarheit über den Ist-Zustand und die individuellen Ziele essenziell. Ob dieser Prozess mit oder ohne Hilfe stattfindet, müssen die Praxisinhaber*innen selbst entscheiden. Mit folgenden Schritten sollten Sie beginnen:

  1. Verschaffen von Transparenz über den Status Quo
  2. Definieren eigener Ziele der digitalen Transformation
  3. Erkennen des Gaps von Status Quo zum (selbst definierten) Ziel
  4. Planung der einzelnen Maßnahmen zur Zielerreichung

Check, check, change — So funktioniert der ‚DigiCheck‘

Da der Digitalisierungsgrad in Arztpraxen von diversen Faktoren abhängig ist, ermittelt der ‚DigiCheck‘ einen gewichteten Score, der den individuellen Umsetzungsstand der jeweiligen Praxis aufzeigt. So werden mögliche Einflussfaktoren wie zum Beispiel Praxisgröße, Standort(e), Zahl der Mitarbeiter*innen, aber auch die unterschiedlichen Fachgebiete vergleichbar. Der eingesetzte Fragebogen ist in fünf Kategorien (Basis, Kommunikation, Prävention, Diagnose und Behandlung) gegliedert. Er ermittelt den Ist-Stand im Praxisalltag, insbesondere in Bezug auf die Versorgung von chronisch kranken Patienten*innen (z.B. Diabetes, Asthma, COPD, Herz-Kreislauf, etc.). Die Praxis erhält somit einen schnellen Überblick in Bezug auf den aktuellen Status ihrer eigenen Digitalisierung. Im Zusammenhang mit der ermittelten individuellen Zufriedenheit in den jeweiligen Bereichen ergeben sich weitere Handlungsfelder für einen „Changeprozess“ in der Praxis.

Sie möchten Ihre Praxis mit dem ‚DigiCheck‘ der BERLIN-CHEMIE AG fit für die Digitalisierung machen? Die Außendienstmitarbeiter*innen der BERLIN-CHEMIE AG helfen Ihnen jederzeit gerne weiter. Wenden Sie sich für weitere Informationen zum Fragebogen bitte an den*die Ihnen bekannte*n Außendienstmitarbeiter*in oder hinterlegen Sie Ihre Kontaktdaten hier.


Quellen
1. www.tk.de 05.02.2021, (Stand 02.06.2021)
2. eigene Markforschungsergebnisse der BERLIN-CHEMIE AG

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